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	<title>2022 &#8211; Grizeto Verlag</title>
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		<title>Die Gedenkstätte Prosektur von Kloster Irsee</title>
		<link>https://grizeto.de/buch/gedenkstaette_prosektur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sLcaXsaG]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2022 09:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Erinnerungsorte an die NS-Patientenmorde in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Irsee unterliegen einem mittlerweile vierzigjährigen Trans­formationsprozess. Auslöser für die Neukonzeption der Gedenkstätte Prosektur waren Fragen zur Verwendung historischer Fotos in einem Kunstwerk, das das Leid anderer Menschen zeigt. Solche Werke stehen nicht für sich allein, sondern beziehen automatisch das dargestellte Opfer mit ein. Eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erinnerungsorte an die NS-Patientenmorde in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Irsee unterliegen einem mittlerweile vierzigjährigen Trans­formationsprozess. Auslöser für die Neukonzeption der Gedenkstätte Prosektur waren Fragen zur Verwendung historischer Fotos in einem Kunstwerk, das das Leid anderer Menschen zeigt. Solche Werke stehen nicht für sich allein, sondern beziehen automatisch das dargestellte Opfer mit ein.<br />
Eine weitere Problematik ergibt sich aus der Offenlegung von Namen und Details aus archivierten Krankengeschichten. Dabei geht es darum, den konkreten Menschen hinter den Akten auszumachen. Erst wenn dies gelingt, können wir der Opfer adäquat gedenken – als Personen, als Individuen.<br />
Die aus verschiedenen Perspektiven argumentierenden Ausführungen in diesem Schriftenband rühren am Beispiel des Gedenkorts Kloster Irsee an bis heute schmerzende „Wunden der Erinnerung“. Sie thematisieren das Spannungsverhältnis zwischen Abbildbarkeit und Bilderverbot und ringen darum, in angemessener Weise Zeugnis über die „Euthanasie“-Verbrechen abzulegen.</p>
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		<title>„Komm rei zum Krippele aluage!“</title>
		<link>https://grizeto.de/buch/krippen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sLcaXsaG]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 08:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Jahrhundertelang dauerte die Weihnachtszeit bis zum 2. Februar, also bis zum Fest Mariä Lichtmess. Ihre Verkürzung bis zum Sonntag nach Dreikönig hat vielerorts die bis dato unvorstellbare Frage aufkommen lassen, ob es sich überhaupt noch lohne, Krippen aufzubauen. Zudem gibt es Vorbehalte, dass die Krippentradition einer oberflächlichen, nur formal-äußerlichen Glaubenskultur Vorschub leistet, die vom Wesentlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jahrhundertelang dauerte die Weihnachtszeit bis zum 2. Februar, also bis zum Fest Mariä Lichtmess. Ihre Verkürzung bis zum Sonntag nach Dreikönig hat vielerorts die bis dato unvorstellbare Frage aufkommen lassen, ob es sich überhaupt noch lohne, Krippen aufzubauen. Zudem gibt es Vorbehalte, dass die Krippentradition einer oberflächlichen, nur formal-äußerlichen Glaubenskultur Vorschub leistet, die vom Wesentlichen des Fests ablenkt.<br />
Die Beiträge in diesem Heft belegen das Gegenteil: Die interessant zu lesenden Texte – deren Autorinnen und Autoren wir für all ihre aufgebrachte Mühe ebenso danken wie Dr. Martin Zurek für die gelungenen Fotografien – zeigen, dass die Hauskrippe nicht nur Dekoration ist, sondern zur Familiengeschichte dazugehört. Krippen sind nicht nur Schau-Objekte eines naiven Spieltriebs, sondern werden zu Orten weihnachtlicher Kommunikation. </p>
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		<title>Labora et lege</title>
		<link>https://grizeto.de/buch/labora-et-lege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sLcaXsaG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2022 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 8. Ausgabe der IRSEER BLÄTTER ist der wechselvollen Geschichte des ehemaligen Sommerhauses, Tobhauses und Personalwohnhauses von Kloster bzw. Anstalt gewidmet. Dabei kommen den Leitgedanken seiner aktuellen Umgestaltung zum Bürogebäude besondere Bedeutung zu. Ziel der nun abgeschlossenen Renovierung war es, die lange bestehende Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebengebäuden zu überwinden und stattdessen den Campus-Charakter der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 8. Ausgabe der IRSEER BLÄTTER ist der wechselvollen Geschichte des ehemaligen Sommerhauses, Tobhauses und Personalwohnhauses von Kloster bzw. Anstalt gewidmet. Dabei kommen den Leitgedanken seiner aktuellen Umgestaltung zum Bürogebäude besondere Bedeutung zu. Ziel der nun abgeschlossenen Renovierung war es, die lange bestehende Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebengebäuden zu überwinden und stattdessen den Campus-Charakter der aus den Bauteilen Klosterkirche, Konvent- und Ateliergebäude sowie Sommerhaus und Küferei bestehenden historischen Anlage zu betonen. Aus dem vormaligen „Hinterhaus“ wurde durch die zeitgemäße Umgestaltung eine moderne Arbeitsstätte für die drei professionellen Tagungs- bzw. Bildungsdienstleister Schwäbisches Bildungszentrum, Schwaben­akademie Irsee und Bildungswerk des Bayerischen Bezirketags.<br />
Vorgabe an die Planungs- und Gestaltungsteams war es, noch vorhandene Spuren der Kloster- wie der Anstaltszeit zu sichern, keinesfalls jedoch historisierend nachzubilden, sondern modern zu interpretieren. Dies ist mit der neuen Zugangsbrücke, die auf die klösterliche Benediktregel Bezug nimmt, wie durch das aufge­weitete Foyer im zentralen Zugangsbereich, das auf die psychiatrische Nutzung rekurriert, in herausragender Weise gelungen: Bodenintarsien markieren die ehe­malige Zellenstruktur, die auf die Vergitterung anspielende Lichtpalisade zitiert die erste Satzung der Einrichtung: „Der Zweck der Anstalt ist Heilung und Verpflegung heilbarer und unheilbarer Geisteskranker beiderlei Geschlechts. &#8230; Die möglichst sorgfältige, menschenfreundliche Behandlung der Kranken bildet die erste Pflicht aller Beamten und Officianten der Anstalt. … Jede körperliche oder geistige Misshandlung ist auf’s Strengste untersagt“, heißt es im „Intelligenz-Blatt der Königlichen Regierung von Schwaben und Neuburg“ vom 5. Februar 1850. </p>
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		<title>100 Jahre Musikverein Irsee 1922–2022</title>
		<link>https://grizeto.de/buch/100-jahre-musikverein-irsee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sLcaXsaG]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlässlich seines 100jährigen Jubiläums legt der Musikverein eine Chronik vor, die in vier Beiträgen, vor allem aber durch zahlreiche historische Aufnahmen, die Entwicklung der Blasmusik in Irsee näherbringt. Janina Lindner hat die Chronik der Marktgemeinde, das Archiv der Geschichtswerkstatt, aber auch alte Zeitungsberichte sowie Protokollbücher und mündliche Überlieferungen durchforstet, um ein möglichst facettenreiches Bild der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich seines 100jährigen Jubiläums legt der Musikverein eine Chronik vor, die in vier Beiträgen, vor allem aber durch zahlreiche historische Aufnahmen, die Entwicklung der Blasmusik in Irsee näherbringt. Janina Lindner hat die Chronik der Marktgemeinde, das Archiv der Geschichtswerkstatt, aber auch alte Zeitungsberichte sowie Protokollbücher und mündliche Überlieferungen durchforstet, um ein möglichst facettenreiches Bild der Irseer „Musik“ nachzuzeichnen. Die freie Journalistin Edith Reithmann aus Kempten hat die gewonnenen Eindrücke vom Seefest niedergeschrieben und die Musikerinnen und Musiker zum Sprechen gebracht, Christoph Lambertz, Leiter der Beratungsstelle für Volksmusik des Bezirks Schwaben in Krumbach, eine ebenso kurzweilige wie spannende Musikgeschichte anhand des in Irsee überlieferten Notenmaterials geschrieben.</p>
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